Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Nicoboxil: Der Wirkstoff ist gefäßerweiternd. Dadurch wird die Haut stärker durchblutet und intensiv erwärmt. Laut Angaben der Hersteller nimmt auch die Durchblutung der Muskeln zu. Der Arzneistoff wirkt dadurch spannungslösend und schmerzstillend.
Nonivamid: Der Wirkstoff greift in den Mechanismus der Schmerzübertragung ein. Äußerlich aufgetragen, dringt die Substanz in das Hautgewebe ein und dockt hier an spezielle Bindestellen der Nervenzellen an. Laut Angaben der Hersteller führt dies zu einer Ausschüttung bestimmter Botenstoffe, die die Schmerzwahrnehmung verringern und auch das Schmerzempfinden dämpfen.
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Nicoboxil: Der Wirkstoff ist gefäßerweiternd. Dadurch wird die Haut stärker durchblutet und intensiv erwärmt. Laut Angaben der Hersteller nimmt auch die Durchblutung der Muskeln zu. Der Arzneistoff wirkt dadurch spannungslösend und schmerzstillend.
Nonivamid: Der Wirkstoff greift in den Mechanismus der Schmerzübertragung ein. Äußerlich aufgetragen, dringt die Substanz in das Hautgewebe ein und dockt hier an spezielle Bindestellen der Nervenzellen an. Laut Angaben der Hersteller führt dies zu einer Ausschüttung bestimmter Botenstoffe, die die Schmerzwahrnehmung verringern und auch das Schmerzempfinden dämpfen.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Paprika und Cayennepfeffer!
- Vorsicht bei Allergie gegen Perubalsam und Zimt.
- Konservierungsstoffe (z.B. Sorbinsäure und Sorbate, E 200, E 201, E 202, E 203) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Paprika und Cayennepfeffer!
- Vorsicht bei Allergie gegen Perubalsam und Zimt.
- Konservierungsstoffe (z.B. Sorbinsäure und Sorbate, E 200, E 201, E 202, E 203) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Ãœberempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Hauterkrankungen jeder Art
- Hautentzündungen
- Wunden
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Ãœberempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Hauterkrankungen jeder Art
- Hautentzündungen
- Wunden
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Brennen auf der Haut
- Hautrötung
- Juckreiz
- Hitzegefühl
- Hautausschlag, auch mit Pustelbildung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Brennen auf der Haut
- Hautrötung
- Juckreiz
- Hitzegefühl
- Hautausschlag, auch mit Pustelbildung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendungsgebiete
- Muskel- und Gelenkbeschwerden
- Hexenschuss (Lumbago)
- Förderung der Hautdurchblutung (vor der kapillaren Blutentnahme)
- Muskel- und Gelenkbeschwerden
- Hexenschuss (Lumbago)
- Förderung der Hautdurchblutung (vor der kapillaren Blutentnahme)
Was ist das? - Definition
Unter einem Bandscheibenvorfall versteht man die Einengung eines Rückenmarknervens durch eine verschobene Bandscheibe.
Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- Bandscheibenprolaps
Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Die Wirbelsäule bildet die Hauptachse des menschlichen Körpers. Sie besteht aus insgesamt 33-34 Wirbeln, von denen 24 gelenkig miteinander verbunden sind und an fast allen Körperbewegungen teilnehmen. Sie ist unterteilt in Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Im Inneren der Wirbel befindet sich ein Loch. Die Löcher aller Wirbel übereinander bilden einen Kanal, in dem das Rückenmark verläuft. Zwischen den einzelnen Wirbeln befinden sich kleine Löcher, durch welche die Nerven aus dem Rückenmark in den Körper ziehen.
Zur Abpufferung von Stößen und Erschütterungen liegen zwischen den Wirbeln die Bandscheiben. Sie bestehen aus einem gallertartigen Kern und einem festen Faserring. Wie alle Organe unterliegen auch die Bandscheiben degenerativen Veränderungen, die bereits mit dem 30. Lebensjahr beginnen. Der Gallertkern verliert an Wasser, es kommt zum Elastizitätsverlust der Bandscheibe. Folge sind Einrisse im Faserring. Ausgelöst durch Überbelastungen der Wirbelsäule kann der Faserring reißen, der Gallertkern der Bandscheibe verschiebt sich dann in Richtung Wirbelkanal. Die Folge ist eine Einengung des lokalen Rückenmarknervens mit entsprechenden Ausfallerscheinungen.
Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Bandscheibenvorfälle kommen meist zwischen dem 20. und 65. Lebensjahr vor. Männer sind häufiger betroffen. Ein Bandscheibenvorfall ist meistens in der Lendenwirbelsäule lokalisiert, am zweithäufigsten sind Vorfälle in der Halswirbelsäule. Bandscheibenvorfälle im Bereich der Brustwirbelsäule sind eine absolute Seltenheit.
Typische Auslösemechanismen der Beschwerden sind ruckartige Kopf- oder Körperbewegungen, Heben von Lasten oder ähnliches.
Die Symptome unterscheiden sich je nach Lokalisation des Vorfalls:
1. Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule:
- Plötzliche starke Kreuzschmerzen mit Ausstrahlung in Gesäß oder Beine, beim Pressen (Husten, Niesen, Stuhlgang) nehmen die Schmerzen zu.
- Aufgrund der starken Schmerzen kommt es reflektorisch zur Verspannung der Rückenmuskulatur, dies verstärkt die Beschwerden.
- Meist kommt es zu einer Einengung des Ischiasnervs. Dadurch kommt es zu Ausfallerscheinungen im Versorgungsbereich des Nerven: beklagt werden Sensibilitätsstörungen (z.B. Taubheitsgefühl) entlang des Beines, ausstrahlend bis in die kleinen Zehen. Sind die motorischen Fasern des Nervs geschädigt, resultiert eine muskuläre Schwäche, z.B. kann der Patient nicht mehr auf den Zehen stehen.
2. Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule:
- Ausgelöst durch ruckartige Kopfbewegungen kommt es zu plötzlichen einschießenden Schmerzen in den Arm und Ausfallserscheinungen im Versorgungsbereich des eingeengten Nervs.
Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Meist bessern sich die Beschwerden unter einer Entlastung der Wirbelsäule, lokaler Wärme und Schmerzmitteln wieder.
Nehmen aber die Lähmungs- oder Sensibilitätsstörungen zu, muss rasch die Frage einer eventuell nötigen Operation geklärt werden, damit der Nerv nicht dauerhaft geschädigt ist und Lähmungen zurückbleiben.
Was kann sonst noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Beim so genannten "Hexenschuss" handelt es sich um eine Muskelverspannung im Bereich der Wirbelsäule. Schmerzen bestehen nur im Bereich der Verspannung, sie strahlen nicht ins Bein aus.
Von einer Lumboischialgie spricht man, wenn die Schmerzen in den Verlauf des Ischiasnervs ausstrahlen. Im Gegensatz zum Bandscheibenvorfall bestehen aber keine Sensibilitätsstörungen oder gar Lähmungserscheinungen im Bein.
Hausmittel und Verhaltenstipps
- Die beste Entlastung der Lendenwirbelsäule erreicht man mit Hilfe der Stufenlagerung: der Patient liegt auf einer möglichst harten Matratze und die Unterschenkel werden mit Kissen unterlagert, bis sie in 90-Grad-Stellung gelagert sind.
- Schmerzlindernd und muskelentspannend wirkt eine Kartoffelauflage: Mit Schale gekochte Kartoffeln zu einem Brei zerdrücken, in ein Leinentuch wickeln und auf die schmerzhafte Region auflegen. Die Auflage sollte so lange belassen werden, wie sie als warm empfunden wird.
- Besonders nach überstandenem Bandscheibenvorfall sind vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Beschwerden wichtig: Übergewicht sollte vermieden werden (belastet die Wirbelsäule zusätzlich), auf eine aufrechte Haltung und gute Stühle bei sitzender Tätigkeit ist zu achten. Rückenschonendes Heben ist besonders wichtig: nicht der Rücken, sondern die Oberschenkel sollten die Hauptarbeit übernehmen, deshalb ist es wichtig, beim Heben schwerer Gegenstände immer in die Knie gehen.
Bearbeitungsstand: 01.11.2021
Quellenangaben:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist das? - Definition
Unter einem Hexenschuss versteht man eine plötzliche schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Wirbelsäule.
Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnung
- Lumbago
Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Der Hexenschuss resultiert aus einer Verspannung der Rückenmuskulatur. Ursache sind meist ungewohnte körperliche Belastungen (Heben, Bücken, Drehen). Auch einseitige Muskelbelastung oder Muskelverspannungen bei körperlichem oder psychischem Stress können zu den Beschwerden führen.
Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Charakteristisch ist ein plötzlicher stechender Schmerz in der Lendenwirbelsäule. Auf Grund der Schmerzen kommt es zur lokalen Muskelverspannung. Dies hat zur Folge, dass die Beweglichkeit der Wirbelsäule schmerzhaft eingeschränkt ist ("Ich komme nicht mehr hoch") .
Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Unterstützt durch Wärme und Schmerzmittel löst sich die Verspannung meist rasch wieder.
Was kann sonst noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Ist es im Rahmen eines Hexenschusses zur Reizung des Ischiasnerven gekommen, strahlen die Rückenschmerzen in sein Versorgungsgebiet, das Gesäß und das Bein, aus (Ischialgie).
Kommt es im Rahmen von Rückenschmerzen zu Sensibilitätsstörungen der Zehen oder sogar Lähmungserscheinungen, können dies Hinweise auf einen Bandscheibenvorfall sein.
Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
- Schmerzlindernd und muskelentspannend wirkt eine Kartoffelauflage: Mit Schale gekochte Kartoffeln zu einem Brei zerdrücken, in ein Leinentuch wickeln und auf die schmerzhafte Region auflegen. Die Auflage sollte so lange belassen werden, wie sie als warm empfunden wird.
- Kommen zu den Rückenschmerzen Sensibilitätsstörungen oder Lähmungserscheinungen hinzu, muss sofort ein Arzt verständigt werden, um einen Bandscheibenvorfall auszuschließen.
- Besonders nach überstandenem Hexenschuss sind vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Beschwerden wichtig: Übergewicht sollte vermieden werden (belastet die Wirbelsäule zusätzlich), auf eine aufrechte Haltung und gute Stühle bei sitzender Tätigkeit ist zu achten. Rückenschonendes Heben ist besonders wichtig: nicht der Rücken, sondern die Oberschenkel sollten die Hauptarbeit übernehmen, deshalb ist es wichtig beim Heben schwerer Gegenstände immer in die Knie gehen.
- Zur Stärkung der Rückenmuskulatur ist regelmäßig Rückengymnastik und Rückenschwimmen hilfreich, rückenbelastende Sportarten sollten gemieden werden.
Bearbeitungsstand: 02.11.2021
Quellenangaben:
Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Kellnhauser, Thiemes Pflege, (2009), 11. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist das? - Definition
Unter einer Ischialgie versteht man Schmerzen im Bereich des Ischiasnervs, eines Nerven, der vom Rückenmark über das Gesäß zu den Beinen läuft. Er versorgt zum einen verschiedene Muskeln der Beine und Zehen, zum anderen meldet er aber auch Berührung und Schmerzen aus den Beinen an das Rückenmark und letztendlich an das Gehirn.
Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- Lumboischialgie
Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Die Wirbelsäule bildet die Hauptachse des menschlichen Körpers. Sie besteht aus Wirbeln, von denen 24 gelenkig miteinander verbunden sind und an fast allen Körperbewegungen teilnehmen. Sie ist unterteilt in Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Im Inneren der Wirbel befindet sich ein Loch. Die Löcher aller Wirbel übereinander bilden einen Kanal, in dem das Rückenmark verläuft. Zwischen den einzelnen Wirbeln befinden sich kleine Löcher, durch welche die Nerven aus dem Rückenmark in den Körper ziehen.
Einer der Rückenmarknerven ist der Ischiasnerv, der zum Bein führt. Ausgelöst durch eine falsche Bewegung oder durch Heben schwerer Lasten in ungünstiger Körperhaltung kann es in Folge einer Reizung des Nervs zu Schmerzen im Verlauf des Ischiasnervs kommen.
Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Ausgelöst durch Überbelastungen der Wirbelsäule kommt es plötzlich zu Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Die Beschwerden strahlen in das Versorgungsgebiet des Ischiasnerven aus, meist über das Gesäß, die Rückseite des Oberschenkels bis zur Kniekehle oder sogar in die kleinen Zehen.
Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Meist bessern sich die Beschwerden unter einer Entlastung der Wirbelsäule, lokaler Wärme und Schmerzmitteln wieder.
Treten aber plötzlich zusätzlich Sensibilitätsstörungen oder Lähmungen im Bein auf, sollte ein Bandscheibenvorfall als Ursache ausgeschlossen werden.
Was kann sonst noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Beim so genannten "Hexenschuss" handelt es sich um eine Muskelverspannung im Bereich der Wirbelsäule. Schmerzen bestehen nur im Bereich der Verspannung, sie strahlen nicht ins Bein aus.
Beim Bandscheibenvorfall beschreiben die Betroffenen ebenfalls Rückenschmerzen, die ins Bein ausstrahlen. Im Gegensatz zur Ischialgie kommt es zusätzlich zu Sensibilitätsstörungen oder gar Lähmungserscheinungen im betroffenen Bein.
Bei alten Menschen besteht häufig eine Arthrose der kleinen Wirbelgelenke. Dies führt zu knöchernen Veränderungen der Wirbel. Folge ist eine Einengung der Zwischenwirbellöcher, durch welche die Rückenmarknerven austreten. Dies ist eine häufige Ursache für Reizungen des Ischiasnervs im Alter.
Was rät die Großmutter? - Hausmittel und Verhaltenstipps
- Die beste Entlastung der Lendenwirbelsäule erreicht man mit Hilfe der Stufenlagerung: der Patient liegt auf einer möglichst harten Matratze und die Unterschenkel werden mit Kissen unterlagert, bis sie in 90-Grad-Stellung gelagert sind.
- Besonders nach überstandenem Bandscheibenvorfall sind vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Beschwerden wichtig: Übergewicht sollte vermieden werden (belastet die Wirbelsäule zusätzlich), auf eine aufrechte Haltung und gute Stühle bei sitzender Tätigkeit ist zu achten. Rückenschonendes Heben ist besonders wichtig: nicht der Rücken, sondern die Oberschenkel sollten die Hauptarbeit übernehmen, deshalb ist es wichtig, beim Heben schwerer Gegenstände immer in die Knie gehen.
Bearbeitungsstand: 21.10.2021
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
Wer | Einzeldosis | Gesamtdosis | Wann |
---|---|---|---|
Erwachsene | 1/2-1 cm Stranglänge | 1-max.3 mal täglich | bei Auftreten von Beschwerden |
Erwachsene | 1-2 cm Stranglänge | 1-2 cm Stranglänge | 10 Minuten vor der Untersuchung |
Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bei Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Hexenschuss: Tragen Sie das Arzneimittel dünn auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Benutzen Sie dafür den beiliegenden Applikator. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Waschen Sie danach gründlich die Hände.
Anwendung bei Blutabnahme: Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Tragen Sie Einmalhandschuhe. Massieren Sie das Arzneimittel danach ein. Vor der Blutentnahme die Salbenreste abwischen und die Hautstellen desinfizieren. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Gesicht, Augen und dem Mund.
Dauer der Anwendung?
Bei Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Hexenschuss: Die Anwendungsdauer ist zeitlich nicht begrenzt. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie einen Arzt auf.
Anwendung bei Blutabnahme: Das Arzneimittel wird einmalig angewendet.
Ãœberdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Hautrötung der oberen Körperhälfte, Hitzewallungen oder Blutdruckabfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bei Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Hexenschuss: Tragen Sie das Arzneimittel dünn auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Benutzen Sie dafür den beiliegenden Applikator. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Waschen Sie danach gründlich die Hände.
Anwendung bei Blutabnahme: Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Tragen Sie Einmalhandschuhe. Massieren Sie das Arzneimittel danach ein. Vor der Blutentnahme die Salbenreste abwischen und die Hautstellen desinfizieren. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Gesicht, Augen und dem Mund.
Dauer der Anwendung?
Bei Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie Hexenschuss: Die Anwendungsdauer ist zeitlich nicht begrenzt. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie einen Arzt auf.
Anwendung bei Blutabnahme: Das Arzneimittel wird einmalig angewendet.
Ãœberdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Hautrötung der oberen Körperhälfte, Hitzewallungen oder Blutdruckabfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Salbe.
Was ist im Arzneimittel enthalten?
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 g Salbe.
Hilfstoff | + | (RS)-4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)cyclohex-3-encarbaldehyd |
Hilfstoff | + | Isoeugenol |
Hilfstoff | + | 2-(4-tert-Butylbenzyl)propanal |
Hilfstoff | + | Linalool |
Hilfstoff | + | Oct-2-insäuremethylester |
Hilfstoff | + | Pflaumenflechte-Extrakt |
Hilfstoff | + | Wasser, gereinigtes |
Hilfstoff | + | Anisalkohol |
Hilfstoff | + | Benzylalkohol |
Hilfstoff | + | Benzyl benzoat |
Hilfstoff | + | (E)-Benzylcinnamat |
Hilfstoff | + | Benzyl salicylat |
Hilfstoff | + | Zimtaldehyd |
Hilfstoff | + | Zimtalkohol |
Hilfstoff | + | Citral |
Hilfstoff | + | Citronellol |
Hilfstoff | + | Cumarin |
Hilfstoff | + | D-Limonen |
Hilfstoff | + | Lungenflechten-Thallus |
Hilfstoff | + | 7-Hydroxy-3,7-dimethyloctanal |
Hilfstoff | + | a63-Hexylzimtaldehyd |
Hilfstoff | + | Geraniol |
Hilfstoff | + | Farnesol |
Hilfstoff | + | Eugenol |
Hilfstoff | + | 2-Benzylidenheptan-1-ol |
Hilfstoff | + | 2-Benzylidenheptanal |
Wirkstoffstoff | 4 mg | Nonivamid |
Wirkstoffstoff | 25 mg | Nicoboxil |
Hilfstoff | + | Diisopropyladipat |
Hilfstoff | + | Siliciumdioxid, hochdisperses |
Hilfstoff | + | Vaselin, weißes |
Hilfstoff | 2 mg | Sorbinsäure |
Hilfstoff | + | Citronellöl |
Hilfstoff | + | 3-Methyl-4-(2,6,6-trimethylcyclohex-2-enyl)but-3-en-2-on |
Kundenrezensionen
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder fragen Sie in Ihrer Apotheke.
*gegenüber der Preisangabe, die gemäß §129 Absatz 5a SGB V in Verbindung mit AMPreisVO für die ausnahmsweise Abgabe apothekenpflichtiger, nicht verschreibungspflichtiger Artikel zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen ist.
GPSR-Informationen:
Zentiva Pharma GmbH
Strasse: Linkstraße2
PLZ / Ort: 10785 Berlin
Land: Deutschland
Webseite: www.zentiva.de
Telefonnummer: +49 30 25555180
Email: CustomerService.DE@zentiva.com
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