Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Topotecan gehört zur Gruppe der Zytostatika und wird zur Behandlung von Krebserkrankungen angewendet. Durch Hemmung eines bestimmten Enzyms, der so genannten Topoisomerase I greift Topotecan in den Zellzyklus ein. Topotecan hemmt die Zellteilung und führt zu Brüchen in den DNA-Strängen. Dies führt in der Folge zum Zelltod und zu einer Hemmung des Tumorwachstums.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Topotecan gehört zur Gruppe der Zytostatika und wird zur Behandlung von Krebserkrankungen angewendet. Durch Hemmung eines bestimmten Enzyms, der so genannten Topoisomerase I greift Topotecan in den Zellzyklus ein. Topotecan hemmt die Zellteilung und führt zu Brüchen in den DNA-Strängen. Dies führt in der Folge zum Zelltod und zu einer Hemmung des Tumorwachstums.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Während der Behandlung sind geeignete schwangerschaftsverhütende Maßnahmen durchzuführen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Ãœberempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression), vor dem ersten Behandlungszyklus
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Ãœberlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Ãœberempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression), vor dem ersten Behandlungszyklus
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Ãœberlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Infektion
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Blutarmut (Anämie)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Appetitlosigkeit
- Ãœbelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Müdigkeit
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie)
- Ãœberempfindlichkeit
- Hautausschlag
- Bauchschmerzen
- Entzündung des Dick- und/oder Dünndarms mit Mangel an weißen Blutkörperchen
- Verstopfung
- Schleimhautentzündung
- Verdauungsbeschwerden
- Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
- Juckreiz
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Fieber
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Infektion
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Blutarmut (Anämie)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Appetitlosigkeit
- Ãœbelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Müdigkeit
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen (Panzytopenie)
- Ãœberempfindlichkeit
- Hautausschlag
- Bauchschmerzen
- Entzündung des Dick- und/oder Dünndarms mit Mangel an weißen Blutkörperchen
- Verstopfung
- Schleimhautentzündung
- Verdauungsbeschwerden
- Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
- Juckreiz
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Fieber
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Anwendungsgebiete
Als alleinige Behandlung:
- Lungenkrebs (Lungenkarzinom, kleinzellig, rezidivierend)
Als alleinige Behandlung:
- Lungenkrebs (Lungenkarzinom, kleinzellig, rezidivierend)
Was ist das? - Definition
Der Bronchialkrebs oder im Fachdeutsch Bronchialkarzinom genannt, ist ein bösartiger Lungentumor, meist von den Zellen der Schleimhaut in den Bronchien ausgehend.
Wie wird es noch genannt? - Andere Bezeichnungen
- Lungenkrebs
- Bronchialkarzinom
Wie kommt es dazu? - Mögliche Ursache
Lungenkrebs ist die häufigste Krebstodesursache beim Mann. Die Hauptursache des Lungenkrebses ist das Rauchen. Im Rauch einer Zigarette sind Stoffe enthalten, die in den Bronchien krebserzeugend wirken. Raucher haben, abhängig von der Dauer und Höhe des täglichen Zigarettenkonsums, ein bis zu 60fach erhöhtes Erkrankungsrisiko verglichen mit einem Nichtraucher.
Weit seltenere Ursachen des Lungenkrebses sind das Passivrauchen oder berufsbedingte Atemgifte (z.B. Asbest, Quarzstaub, Nickel).
Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome
Das typische Erkrankungsalter liegt zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr, ein Bronchialkarzinom kann aber natürlich in jedem Alter auftreten.
Die Beschwerden beim Lungenkrebs ähneln denen der chronischen Bronchitis. Da viele langjährige Raucher an einer chronischen Bronchitis leiden, gehen sie oft erst spät zum Arzt. Deshalb wird Lungenkrebs oft erst in fortgeschritteneren Stadien festgestellt.
Folgende Symptome können auf Lungenkrebs hinweisen:
- Ãœber vier Wochen andauernder Husten, der sich unter Medikamenten nicht bessert.
- Husten mit blutigem Auswurf.
- Verschlechterung des Allgemeinzustandes, rasche Gewichtsabnahme ohne erkennbare Ursache, Appetitlosigkeit und Minderung der Leistungsfähigkeit.
Wie geht es weiter? - Verlauf und Komplikationen
Nicht selten besteht bei fortgeschrittenem Tumor zusätzlich eine begleitende Lungenentzündung, da durch den Tumor die Bronchien verengt sind. Verstopft der Tumor einen größeren Bronchus, können einzelne Lungenabschnitte nicht mehr belüftet werden. Folge ist eine Atemnot. Es kann begleitend zu einer Reizung des Rippenfells kommen. Dies äußert sich durch Schmerzen bei der Atmung. Führt die Reizung zur Ergussbildung im Lungenspalt, kann sich die Lunge nicht mehr richtig entfalten und die Atemnot verstärkt sich.
Der Lungenkrebs setzt Absiedlungen (die so genannten Metastasen) besonders in die Knochen und die Leber. Als Folge kann es zu Knochenbrüchen ohne größere Gewalteinwirkung kommen und zu Leberfunktionsstörungen.
Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt, kann operiert werden. Meist wird zusätzlich eine Chemotherapie durchgeführt.
Was kann sonst noch dahinter stecken? - Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen
Eine Tuberkulose macht ähnliche Beschwerden. Auch eine chronische Bronchitis kann sich mit Symptomen ähnlich denen eines Lungenkrebses äußern.
Verhaltenstipps
- Nicht zu rauchen, oder das Rauchen aufzugeben ist die beste Vorbeugung gegen einen Lungenkrebs. Gibt man das Rauchen auf, sinkt das Risiko einer Erkrankung ab, erreicht aber nie ganz das Niveau eines Nichtrauchers. Deshalb ist Jugendlichen dringend zu raten, das Rauchen gar nicht erst anzufangen.
- Symptome wie unklare Gewichtsabnahme, Leistungsminderung oder eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes können immer auf eine bösartige Erkrankung hinweisen und müssen von einem Arzt abgeklärt werden.
- Ist die Tumorerkrankung fortgeschritten, leiden viele Betroffene unter oft starken Schmerzen. Wichtig ist daher eine wirksame Schmerztherapie. Oft sind sogar morphinhaltige Präparate nötig. Um eine möglichst andauernde Schmerzfreiheit zu erzielen ist es wichtig, diese Medikamente regelmäßig einzunehmen und nicht erst, wenn erneut Schmerzen auftreten.
Bearbeitungsstand: 21.10.2021
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Dosierung und Anwendungshinweise
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
Wie wird das Arzneimittel dosiert?
Wer | Einzeldosis | Gesamtdosis | Wann |
---|
Anwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Kapseln dürfen nicht zerkaut, zerdrückt oder geteilt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Ãœberdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu einer Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung, Schleimhautentzündungen und zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Kapseln dürfen nicht zerkaut, zerdrückt oder geteilt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Ãœberdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu einer Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung, Schleimhautentzündungen und zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Was ist im Arzneimittel enthalten?
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Kapsel.
Was ist im Arzneimittel enthalten?
Die angegebenen Mengen sind bezogen auf 1 Kapsel.
Hilfstoff | + | Drucktinte, schwarz, propylenglycolhaltig |
Hilfstoff | + | Eisen(III)-oxid |
Hilfstoff | + | Titandioxid |
Hilfstoff | + | Gelatine |
Hilfstoff | + | Glycerolmonostearat |
Hilfstoff | + | Hydriertes Pflanzenöl |
entspricht | 1 mg | Topotecan |
Wirkstoffstoff | 1,09 mg | Topotecan hydrochlorid |
Kundenrezensionen
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder fragen Sie in Ihrer Apotheke.
GPSR-Informationen:
Hexal AG
Strasse: Industriestr.25
PLZ / Ort: 83607 Holzkirchen
Land: Deutschland
Webseite: www.hexal.de
Telefonnummer: +49 800 4392527
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